Der richtige Schaft für Sie

Den richtigen Schaft für den individuellen Schwungtyp zu finden ist alles andere als einfach. Aus diesem Grund haben wir diesen Schaftguide für Sie entwickelt. Mithilfe dieses Guides können Sie kinderleicht den passenden Schaft für Ihren Schwung ermitteln. Die Informationen, die Sie benötigen sind, wie weit Sie mit einem Driver oder einem Eisen #7 schlagen und welche Flugkurve Sie bevorzugen. Unterhalb dieses Textes finden Sie weitere Hinweise, die ebenfalls bei der Auswahl eines Schafts wichtig sein könnten.

Hier finden Sie den Schaftguide.

Der richtige Flex


Ein sehr wichtiger Aspekt bei der Schaftwahl ist der Flex (Steifheit des Schaftes). Wenn Sie mit einem Schaft mit unpassenden Flex spielen wird Ihr Schlag kürzer und ungenauer.  Ein Rechtshänder merkt dies sehr schnell daran, dass der Ball etwas schief nach rechts fliegt (Slice). Wenn der Schaft zu weich ist, fliegt der Ball eher nach links und Sie hooken.

Das richtige Gewicht


Die Gesschwindigkeit, die Sie bei dem Schwung ausüben, ist ein wichtiger Aspekt, aber das Gewicht des Schafts kann ebenfalls das Ergebnis beeinflussen. Der Spieler, der einen langsamen Schwung hat, empfehlen wir einen leichten Schaft. Ein leichter Schaft ermöglicht dann einen genaueren und geraderen Schlag. Spieler mit einer hohen Schwunggeschwindigkeit brauchen einen schwereren Schaft. Ist der Schaft zu leicht verliert der Spieler die Kontrolle und die Bälle fliegen nicht mehr gerade.

Das richtige Material


Auch die Materialwahl spielt eine große Rolle bei der Wahl des passenden Schafts. Auch hier wird sich an der Geschwindigkeit/Stärke des Spielers orientiert. Spieler mit einer hohen Geschwindigkeit sollten vorzugsweise Stahlschäfte benutzen, da diese etwas mehr wiegen und der Schlag so besser zu kontrollieren ist. Spieler mit langsamen Geschwindigkeiten sollten lieber mit Graphitschäften spielen. Graphitschäfte sind leichter und verhelfen zu mehr Länge, ohne dass die Präzision darunter leidet.

Richtiger Flexpunkt


Während des Schwungs wird der Schaft gebeugt und eine Kraft freigesetzt. Wenn der Schlägerkopf dann den Ball trifft wird dies in Geschwindigkeit umgewandelt. Der Flexpunkt (auch als Kick Point bezeichnet) ist der Teil des Schafts, der sich am stärksten beugt. Es gibt drei unterschiedliche Flexpunkte: einen hohen, einen mittleren und einen niedrigen Flexpunkt. Schäfte mit einem hohen Flexpunkt erzeugen eine niedrige Flugkurve und Schäfte mit einem niedrigen Flexpunkt eine hohe Flugkurve. Ein mittlerer Flexpunkt erzeugt eine mittelhohe Flugkurve.

Fakten zum Golfschaft

Im Allgemeinen gibt es 5 verschiedene Flex-Typen: Extra Stiff, Stiff, Regular, Senior und Lady. Normalerweise werden sie mit den Buchstaben X, S, R, A, L abgekürzt (für Senior steht der Buchstabe A, da dieser Flex früher "Amateur" genannt wurde).