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KRAFTTRAINING FÜR GOLF
Kräftigen Sie die richtigen Muskeln für einen stabileren Golfschwung.
Seit Tiger Woods' Durchbruch in den 90er Jahren hat sich der Golfsport so verändert, dass viele Golfprofis jetzt auch Krafttraining betreiben. Durch den Aufbau von Kraft und Flexibilität in den richtigen Bereichen des Körpers wird der Golfschwung explosiver und stabiler. Ziel ist es, den Schläger schneller schwingen zu können und dabei das Gleichgewicht zu halten.
Wahrnehmung des Golfsports
Golf kann als ein sehr ruhiger Sport wahrgenommen werden, der keinerlei körperliche Kraft erfordert, was bis zu einem gewissen Grad auch stimmen mag. Eine Golfrunde muss nicht anstrengend sein, aber wenn man bedenkt, dass man zwischen 10.000 und 15.000 Schritte zurücklegt und sich dabei auf jeden Schlag konzentrieren muss, wird klar, dass eine gewisse körperliche Kraft erforderlich ist.
Der Golfschwung selbst ist eine eher unnatürliche Bewegung, die sowohl Stabilität als auch Flexibilität erfordert. Stabilität wird in den Beinen und im Rumpf benötigt, während Flexibilität im Rücken und in den Hüften gefragt ist. In diesem Artikel gehen wir einige Übungen durch, die sich auf die Stabilität und das Gleichgewicht beim Golfschwung konzentrieren.
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Übungen
Jumpsquats
Eine Übung, die einen großen Teil des Körpers beansprucht. Oberschenkelvorderseite, Oberschenkelrückseite und Gesäßmuskulatur werden stark beansprucht, während die Waden, die Körpermitte und der untere Rücken aktiviert werden. Mit dieser Übung verbessern Sie sowohl Ihr Gleichgewicht als auch Ihre Explosivität.
10 Wiederholungen x 3 Sätze.
Beinpresse
Bei dieser Übung liegt das Hauptaugenmerk auf den vorderen und hinteren Oberschenkeln sowie den Gesäßmuskeln. Sie können steuern, welcher Muskel die Bewegung dominieren soll, indem Sie Ihre Füße auf der Fußplatte nach oben/unten bewegen. Eine hohe Positionierung aktiviert vor allem die Gesäßmuskeln, während eine niedrige Positionierung die vorderen Oberschenkel aktiviert. Hier lassen Sie das Gleichgewicht außer Acht und konzentrieren sich ganz auf die Explosivität der Beine.
Satz 1: 12 Wiederholungen - niedriges Gewicht Satz 2: 6 Wiederholungen - höheres Gewicht Satz 3: 6 Wiederholungen - gleiches Gewicht Satz 4: 12 Wiederholungen - leichtes Gewicht
Laterale Kniebeuge
Eine tolle Übung für uns Golfer, die die vorderen Oberschenkel, die inneren Oberschenkel, den Rumpf und die Gesäßmuskeln aktiviert. Stellen Sie sich mit weit gespreizten Beinen hin und beugen Sie sich dann wie auf den Bildern gezeigt. Das trainiert das Gleichgewicht, die Stabilität und die Kraft. Wenn Sie die Übung noch schwieriger gestalten wollen, können Sie zusätzliche Gewichte verwenden.
10 Wiederholungen x 3 Sätze
Russian Twist
Die Übung kann sowohl mit als auch ohne Gewicht ausgeführt werden. Am Anfang kann es gut sein, ohne Gewicht zu beginnen, um die Technik richtig zu finden. Setzen Sie sich mit den Füßen auf den Boden und lehnen Sie sich nach hinten, bis Ihr Rücken in einem 45-Grad-Winkel zum Boden steht. Drehen Sie dann die Schultern nach rechts/links. Wichtig bei dieser Übung ist, dass die Drehung zwischen Hüfte und Schultern erfolgt. Verwenden Sie also nicht nur Ihre Arme. Konzentrieren Sie sich darauf, die Rotation zu finden und die Übung langsam auszuführen, anstatt sie zu überstürzen.
15-20 Wiederholungen x 3 Sätze.
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Rotation im Kabel
In dieser Übung arbeiten wir weiter an der Trennung von Unterkörper und Oberkörper. Stellen Sie sich mit den Füßen etwas weiter als schulterbreit hin und beugen Sie die Knie leicht. Ziel ist es nun, den Unterkörper statisch zu halten, während der Oberkörper mit Hilfe der Rumpfmuskulatur rotiert. Die Arme werden während der gesamten Bewegung gerade aus der Brustmitte heraus gehalten.
15 Wiederholungen x 3 Sätze auf jeder Seite.
Seitwärts-Skating-Sprung
Dies ist eine hervorragende Übung, um die Explosivität der Beine zu trainieren und gleichzeitig das Gleichgewicht und die Koordination zu schulen. Stellen Sie sich auf ein Bein und belasten Sie die Bewegung, indem Sie sich in eine so genannte Schlittschuhposition begeben. Springen Sie dann seitwärts und drehen Sie sich dabei um 90 Grad. Das Ziel ist es, so weit wie möglich zur Seite zu springen und dabei das Gleichgewicht zu halten. Diese Übung ist definitiv eine Herausforderung!
Langsam angehen
Wenn Sie mit dem Training beginnen, ist es wichtig, dass Sie es anfangs ruhig angehen lassen. Um Verletzungen zu vermeiden, ist es wichtig, dass Sie bei den Übungen die richtige Technik anwenden. Hierfür können Sie einen Personal Trainer zu Rate ziehen.
Viel Erfolg!
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